Lesen Sie den Beschluss zum Identitätsschutz, die Niederschrift der Vernehmung und die frühere Aussage. Halten Sie für jede nicht zugelassene Frage fest, was sie klären sollte, warum der Punkt für die Verteidigung wichtig ist und ob eine identitätsneutrale Formulierung möglich wäre.
Prüfen Sie, welche konkreten Tatsachen die ernste Gefahr tragen, welche Angaben geschützt sind und welche Gründe das Gericht ohne Gefährdung des Schutzes mitteilen kann. Die Frage zielt auf eine nachvollziehbare Grenze des Schutzes, nicht auf die ungeprüfte Offenlegung der Identität.
Stellen Sie die Aussage den Wahrnehmungsbedingungen, möglichen Interessen, Widersprüchen und weiteren Beweismitteln gegenüber. Wenn sie allein oder entscheidend trägt, ist die Auswirkung der eingeschränkten Befragung besonders sorgfältig zu beurteilen. Welche prozessuale Reaktion im konkreten Stadium offensteht, sollte ein Strafverteidiger anhand des Akts und des Protokolls prüfen.